Workshops

Workshops am 17. Juni 2015
11.00 Uhr - 14.00 Uhr:

Vor der Plenumsveranstaltung am 1. Kongresstag (17.06.2015) bieten wir zusätzlich zum regulären Proramm noch 6 Workshops an, die von erfahrenen Sucht- bzw. Lehrtherapeuten durchgeführt werden

Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an unseren Workshops eine separate Teilnehmergebühr
anfällt und eine gesonderte Anmeldung erforderlich ist.
Die Anmeldung zu unseren Workshops ist online nur eine Angabe möglich. Sollte der Workshop ausgebucht sein, werden wir uns zwecks Abstimmung der Alternativen mit Ihnen in Verbindung setzen.


Workshops 1 - 6
"Genussvolles, freudvolles Leben fördern"
Organisation: PD Dr. J. Lindenmeyer 

Reden ist Silber ... Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt der Workshops auf nonverbalen, erlebnisorientierten Angeboten aus der Sport-, Ergo- und Arbeitstherapie.

In 6 Workshops vermitteln erfahrene Praktiker ihr therapeutisches Vorgehen. Um einen offenen und lebendigen Dialog zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl pro Workshop auf 20 Personen begrenzt. Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

 

Workshop 1
"Traumreisen"
W. Zender

Traumreisen stellen eine wertvolle Möglichkeit für Patienten dar, im Rahmen der Entspannungs-, Kunst- und Ergotherapie mit einer anderen Ebene ihres Seins in Kontakt zu kommen und an ihr gesundes und kreatives Potential anzuknüpfen. Nach einer kurzen Einführung finden im Workshop angeleitete Traumreisen statt. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit ihre eigenen Erfahrungen ihrer Traumreise gemeinsam zu reflektieren und die Einsatzmöglichkeit des Verfahrens in ihrem Arbeitsbereich zu erörtern.



Workshop 2
"EFL bei Suchtkranken - ein Prozess zur Erkundung der funktionellen Leistungsfähigkeit"
M. Prüfer

Das aus der orthopädischen Rehabilitation stammende Verfahren zur systematischen Evaluation funktio-neller Leistungsfähigkeit (EFL) wurde auf die besondere Situation von Suchtkranken übertragen. Denn Körper und Psyche können Ereignisse und Erfahrungen mit sich tragen, die der funktionalen Leistungsfä-higkeit im Wege stehen. Genau dies kann Patienten in einem angeleiteten EFL- Prozess der Erkundung erlebbar und damit einer Veränderung zugänglich gemacht werden. Der Workshop beleuchtet anschau-lich und einfach Möglichkeiten der Herangehensweise und der Interaktion der Beteiligten.


Workshop 3 (eine Anmeldung zu WS 3 ist leider nicht mehr möglich, da dieser ausgebucht ist)
"Schritte auf dem Weg zum Selbst - Kreative Methoden in der Suchtbehandlung"
N. Lange

Suchterkrankungen gehen oft mit Verstummung von Betroffenen und ihrer sozialen Umwelt einher. Die vorgestellten kreativen Methoden schöpfen über die Aktivierung aller fünf menschlichen Sinne eine Viel-falt von Wegen aus, sich selbst und andere wieder emotional zu begreifen und diese Erfahrungen im Sinne einer kognitiven Selbststeuerung zu nutzen. Anhand der praktischen Erfahrungen der Teilnehmer in Workshopübungen wird der theoretische Hintergrund erläutert.



Workshop 4
"Achtsamkeit / S.E.N.N."
E. Effert, A. Prager

Die beiden Angebote aus der Bewegungstherapie „Achtsamkeit“ und „S.E.N.N.“ (Still werden – Ent-schleunigen - Natur erleben – Nachdenken) verbindet als gemeinsame Grundlage das Sitzen in der Stille. Sie stellen eine Ergänzung zu den gesprächsdominierten Psychotherapiegruppen und den handlungsori-entierten Angeboten üblicher Ergo- und Sporttherapie im Rahmen der Suchtbehandlung dar. Die ritualisierte Wiederholung der Abläufe gibt den Übenden  Sicherheit. Beide Verfahren werden den Workshopteilnehmern praktisch vermittelt. 


Workshop 5
"Kunst und Natur - Generation Adventure"
S. Breuer, H. Barelmann, M. Abu Kathir

Wir nutzen in der mehrmonatigen Behandlung junger drogenabhängiger Erwachsener im Alter von 18-28 Jahren thematisch verschiedene Projektwochen, um ein tieferes Verständnis des Zusammenspiels von für Veränderungen notwendiger NEU-Gier einerseits und konsolidierende Zuversicht und Vertrauen in Bewährtes  andererseits  zu entwickeln. Im vorgestellten Projekt sollen die in der Natur vorhandenen Ressourcen der unmittelbaren Umwelt als Vorbild für Wachstumsquellen spielerisch erfahrbar und handhabbar gemacht werden. Auf diese Weise können sich junge Menschen als kreative (Mit )-Gestalter einer gemeinsamen Lebenswelt verstehen, die sich von 'passiv konsumierende' in aktiv gestaltende und Verantwortung tragende Mitglieder unserer Gesellschaft entwickeln.

 

Workshop 6 (eine Anmeldung zu WS 6 ist leider nicht mehr möglich, da dieser ausgebucht ist)
"Körperwahrnehmung in der Suchtbehandlung"
U. Resch

"Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare" (Christian Morgenstern) - Gerade Suchtkranke haben of keinen guten Zugang zum eigenen Erleben und der Selbststeuerung. Deshalb sind Methoden, die sich auf die Verbesserung der Körperwahrnehmung richten, in der Suchtbehandlung besonders hilfreich. In dem Workshop wird praxisorientiert das Vorgehen erläutert und an Beispielen demonstriert.


 

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