Präventation und Behandlung

Bei hohen Gesundheitsrisiken fehlen für die Konsumenten von Ecstasy noch weitgehend geeignete Präventions- und Behandlungsangebote. Deshalb sind die in der Prävention tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert, sich zukünftig auf die besonderen psychosozialen Bedingungen des Konsums, sowie auch auf die psychologischen und neuropsychiatrischen Problembereiche der neuen Konsumentenpopulation einzustellen. Vor allem müssen sich die in den ambulanten psychosozialen Betreuungs- und Behandlungsstellen tätigen Mitarbeiter mit geeigneten Interventionen vertraut machen, die auf das breite Störungsspektrum zielen, das Ecstasykonsumenten aufweisen können. Folgende Aufgabenstellungen sind hier mit Vorrang zu lösen: Durchführung einer kompetenten Diagnostik und Einordnung des Gebrauchs und Missbrauchs von Ecstasy; Einleitung und Koordinierung geeigneter Hilfemaßnahmen vor Ort für Ecstasykonsumenten mit neuropsychiatrischen, internistischen, psychologischen, pädagogischen und sozialen Problematiken; Kooperation mit Psychiatern, Kinder- und Jugendpsychiatern, Nervenärzten, Kinderärzten etc.; Kooperation mit Psychotherapeuten; Kooperation mit Krankenhäusern, Notfallambulanzen etc.; ambulante psychosoziale Begleitung.

Weitere Hinweise
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