Suchtberatungsstellen und stationäre Suchthilfeeinrichtungen

Suchtberatungsstellen sind eine erste Anlaufstelle für alle, die unsicher sind, ob sie ein Problem mit Alkohol, Drogen oder anderen Suchtforme haben. Die Stellen helfen dabei, das Problem einzuordnen, bei Bedarf Therapieangebote auszuwählen oder Selbsthilfegruppen zu finden. Die Beratung ist kostenfrei, anonym und steht auch Angehörigen offen.

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
Informationen zu den ambulanten Suchtberatungsstellen und stationären Suchthilfeeinrichtungen: (https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Adressen von Suchtberatungsstellen zu Drogen, Alkohol-, Medikamenten- und Glücksspielsucht: (https://www.bzga.de/service/beratungsstellen/)
Konkrete Handlungsvorschläge und anregende Texte rund um das Thema Alkoholrückfall: (www.alkoholrueckfall.de)

BZgA - Telefonberatung zur Suchtvorbeugung
Telefon 0221/89 20 31
Das Infotelefon erfüllt verschiedene Aufgaben:

  • Beantwortung von Fragen zur Suchtvorbeugung
  • persönliche Beratung bei Suchtproblemen mit dem Ziel, eine geeignete lokale Hilfs- und Beratungsangebote zu vermitteln
  • Vermittlung von Anschriften und Telefonnummern der Suchtberatungsstellen sowie anderer geeigneter Beratungsdienste

 

Selbsthilfeangebote

Eine Auswahl konkreter Hilfsangebote zu den Themen Alkohol, Tabak, illegalen Drogen, Glücksspielsucht oder zum Pathologischen PC-/Internetgebrauch finden sie hier:

Alkohol

  • Online-Selbsthilfeprogramm zu Alkohol der AOK Nordost und der salus kliniken (Kosten 19,95€ für 6 Wochen) (www.selbsthilfealkohol.de)
  • Informationen zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Umfangreiches Informationsangebot über alkoholbedingte gesundheitliche Gefahren und Risiken sowie Alkohol-Selbsttest, mit dem der eigene Alkoholkonsum bewertet und das Wissen zum Thema Alkohol getestet werden kann. (www.kenn-dein-limit.de)
  • Aufklärung und Information für Jugendliche über Risiken und gesundheitliche Gefahren insbesondere durch von Jugendlichen praktizierten hohen und riskanten Alkoholkonsum (www.kenn-dein-limit.info)

Tabak

BZgA - Telefonberatung zur Raucherentwöhnung

Telefon: 0800/8 31 31 31

  • Der Telefondienst bietet eine persönliche Entwöhnungsberatung für Jugendliche und Erwachsene an, die mit dem Rauchen aufhören wollen.
  • Auf Wunsch werden Adressen von Raucherentwöhnungskursen am jeweiligen Wohnort genannt und kostenlos Einzelinformationsbroschüren zugestellt.

Legale und illegale Drogen

  • Informationen über legale und illegale Drogen und die Möglichkeit, sich auszutauschen oder auf unkomplizierte Weise professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen sowie Selbsttests zum Alkohol- und Cannabiskonsum. Ziel des Angebots der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist es, die Kommunikation über Drogen und Sucht anzuregen und eine selbstkritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten zu fördern. (www.drugcom.de)

Glücksspielsucht

  • Umfangreiches Informations- und Hilfeportal zu Glücksspielsucht. Informationen über das Gefahrenpotenzial der verschiedenen Glücksspiele, die Entwicklung von Glücksspielsucht und deren Folgen für Betroffene und Angehörige sowie Selbsttest zum eigenen Spielverhalten, ein Onlineausstiegsprogramm und Informationen über Hilfeeinrichtungen in Wohnortnähe (https://www.spielen-mit-verantwortung.de/)

BZgA - Infotelefon zur Glücksspielsucht

Telefon: 0800/137 27 00

  • Anrufer können Auskunft und Aufklärung über Glücksspielsucht erhalten, Informationen und Beratung zu bestehenden Hilfsangeboten vor Ort, konkrete Beratung bei persönlichen Problemen

Pathologischer PC-/ Internetgebrauch

  • Auf der Seite "DIA-NET - Diagnostik der Internetabhängigkeit im Netz" finden Sie weitergehende Informationen rund um das Thema "Internetbezogene Störungen". (http://www.dia-net.com/)

 

Selbsthilfegruppen

Im geschützten Rahmen können sich von Sucht Betroffene in Selbsthilfegruppen austauschen. Fast alle Gruppen sind auch für Angehörige geöffnet. Beispiele sind:

Für Betroffene

Hilfe nur für Angehörige

  • Al-Anon-Familiengruppen - Selbsthilfegruppen für Angehörige von Alkoholikern und Al-Ateen-Selbsthilfegruppen für Kinder und Jugendliche, Angehörige von Alkoholikern (https://al-anon.de/)
  • Bundesverband der Eltern suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e.V. (BVEK) (http://www.bvek.org/)

 

Weitere Ansprechpartner

Sozialdienste in Krankenhäusern, Ihr Hausarzt oder niedergelassene Psychotherapeuten und Fachärzte (z.B. Psychiater) können erste Ansprechpartner sein, um sich entsprechend zu informieren und weitere Schritte zu initiieren.

Psychotherapie

Bei der Online-Psychotherapeutensuche kann man sich wenden an:

Psychotherapie-Informationsdienst (PID)
Telefon: 030/209 16 63 30 (Anrufzeiten: Montag/Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr und 16.00 - 19.00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 13.00 - 16.00 Uhr) (http://www.psychotherapiesuche.de/pid/search)

Landespsychotherapeutenkammern
Darüber hinaus kann man auch über die entsprechenden Suchmaschinen der Landespsychotherapeutenkammern und der Kassenärztlichen Vereinigungen Adressen niedergelassener Psychotherapeuten erfahren. (https://www.bptk.de//bptk/landeskammern/)

Arztsuche

Betriebsärzte oder betriebliche Suchtkrankenhelfer können ebenfalls Entwöhnungsbehandlungen empfehlen oder initiieren. Ärzte, die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation verordnen dürfen, findet man über:
Kassenärztliche Bundesvereinigung. (https://www.kbv.de/html/index.php)