Kongresse

33. Suchtkongress des FVS – 22.-24.06.2022, Münster

„Suchttherapie am Puls der Zeit“ – Konsumformen und Behandlungspfade im Wandel

Selten hat sich im Bereich der Suchthilfe so viel geändert wie in der aktuellen Zeit. Nicht nur, dass wir durch die Corona-Pandemie wie mit einem Brennglas auf bestimmte Veränderungen gestoßen wurden, nein, bestimmte Behandlungspfade haben sich auch neu entwickelt. Darüber hinaus hat der Gesetzgeber die Leistungsträger zur Erarbeitung neuer Rahmenvereinbarungen bzw. verbindlichen Entscheidungen in Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden verpflichtet.

Auf unserem diesjährigen Kongress – das erste Mal in Münster, nachdem wir Jahrzehnte in Heidelberg gewesen sind – werden wir uns noch einmal retrospektiv mit den Auswirkungen der Pandemie und was wir daraus gelernt haben beschäftigen, um danach eine philosophischen Blick auf die Veränderungen von Sucht und Gesellschaft – „was verändert sich gerade“ – zu werfen. Am zweiten Tag unseres Kongresses stellen wir sowohl die Veränderungen, die sich aus der neuen ICD 11 für den Bereich Sucht und Psychosomatik ergeben, in den Fokus, als auch die Themen „Sucht und Psychosomatik“ sowie den „schädlichen Gebrauch“.

Wie gewohnt, versucht der Fachverband Sucht anschließend über eine Fülle von Foren bei den aktuellen Themen in die Tiefe zu gehen. So werden wir Angebote zu folgenden Themen anbieten:

  • Sucht und Psychosomatik,
  • Vergütungssatzmodell der Zukunft,
  • Adaption – ein unverzichtbarer Baustein für die Zukunft,
  • Soziotherapie,
  • ambulante Rehabilitation Sucht,
  • digitale Ergänzungen in der Therapie (und danach),
  • stoffungebundene Süchte,
  • Nikotinabhängigkeit – (k)ein Behandlungsgrund?,
  • illegale Drogen, sowie
  • Ergebnisqualität

Am letzten Tag wird in Form von Plenumsbeiträgen über die „Quelle und Aussagefähigkeit aufgenommener Daten“ ebenso referiert, wie über die Haltung der DRV Bund zu Chancen und Entwicklungspotenzial des Digitalen Rentengesetzes. Abschließend wird ein Vortrag über die Alternativen einer ICD Orientierung statt einer Fokussierung auf die Hauptdiagnose das Themenfeld abrunden.

Eine Teilnahmebescheinigung erhält jeder Teilnehmende nach dem Kongress!!! Die Zertifizierungsbescheinigung bitte nur auswählen, wenn Sie Fortbildungspunkte über die Ärztekammer bzw. Psychotherapeutenkammer sammeln.

Der Veranstalter behält sich zeitliche und inhaltliche Programmänderungen aus dringendem Anlass vor.

Mittwoch, 22. Juni 2022

15:00 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Thema
Dr. Monika Vogelgesang, Vorsitzende Fachverband Sucht+ e.V.

Grußworte:

– Maria Winkel, Bürgermeisterin der Stadt Münster
– Birgit Westers, Schul- und Jugenddezernentin Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
– Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen
– Thomas Keck, Direktor der DRV Westfalen

Moderation: Dr. Thomas Klein

15:45 Uhr
Dr. Anna Schlumbohm & Prof. Karla Spyra
Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf die Suchtrehabilitation – was haben wir gelernt?

16:15 Uhr
Pause

16:45 Uhr
Prof. Dr. Martin Wallroth
Sucht und Gesellschaft: doppelte Botschaften

17:30 Uhr
Ende Tag 1

19:00 Uhr
Gesellschaftsabend DRV Münster

Donnerstag, 23. Juni 2022

Moderation: Oliver Kreh

09:30 Uhr
Dr. Monika Vogelgesang
ICD 11 – welche Veränderungen kommen auf uns zu?

10:15 Uhr
Dr. Dietmar Kramer
Sucht und Psychosomatik

10:45 Uhr
Dr. Petra Schuhler
Schädlicher Gebrauch und Sucht

11:15 Uhr
Pause

11:45 Uhr
Beginn der Foren

17:00 Uhr
Ende Tag 2

Freitag, 24. Juni 2022

Moderation: Holger Feindel

09:00 Uhr
PD Dr. Larissa Schwarzkopf
Welche Entwicklungen können wir mit Daten wirklich belegen

09:45 Uhr
Dr. Susanne Weinbrenner – DRV Bund
Das Digitale Rentengesetz, Chance und Entwicklungspotential

10:30 Uhr
Diskussion der Beiträge

10:45 Uhr
Pause

11:15 Uhr
Prof. Wilma Funke
ICF-Orientierung statt Hauptdiagnose

11:50 Uhr
Dr. Monika Vogelgesang
Schlusswort und Ausblick

12:00 Uhr
Ende des Kongresses

Forum 1
Sucht und Psychosomatik unter einem Dach

Moderation: Prof. Dr. Wilma Funke, Dr. Julia Domma-Reichart

Das frühere sogenannte „Suchtsonderversorgungssystem“ in Deutschland ist aus der historischen Entwicklung heraus zu verstehen. Erst mit dem Urteil des Bundessozialgerichts vom 18.06.1968 wurde gerichtlich mit der Definition als Krankheit die Voraussetzung geschaffen, die Behandlung der Alkoholabhängigkeit zu Lasten der Kranken- und Rentenversicherungen durchzuführen. Der gesellschaftlichen Anerkennung der Abhängigkeit als einer psychischen Störung mit körperlichen, psychischen und sozialen Folgen steht jedoch auch heute noch ein hohes Ausmaß an Stigmatisierung des (übermäßigen) Konsums psychotroper Substanzen (Alkohol, psychisch wirksame Medikamente, stimmungs-/bewusstseinsverändernde Drogen, Tabak) entgegen. Von einer „Abhängigkeitsstörung“ als einer psychosomatischen Erkrankung zu sprechen, irritiert manche(n) Behandler(in) und viele Betroffene auch heute noch. Die nichtstoffgebundenen Abhängigkeitsformen (pathologisches Glücksspiel und pathologischer Internetgebrauch allen voran) und die Ergebnisse der hohen Komorbiditätsraten mit anderen psychischen Störungen haben Bewegung in die konzeptuelle und gesellschaftliche Wahrnehmung der Suchtphänomene gebracht. In unserem Forum wollen wir uns dieser Entwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln zuwenden und mit Ihnen gemeinsam die Chancen und Risiken diskutieren.

11.45-12.15 Uhr
Stigmatisierung und Selbststigmatisierung bei Suchterkrankungen
Prof. Dr. Wilma Funke

12.15-13.00 Uhr
Planung von Behandlungspfaden in die Entwöhnung/Psychosomatik incl. Glücksspielsucht
Wolfgang Kursawe

Pause

14.30-15.15 Uhr
Indikationskriterien Entwöhnung/Psychosomatik aus fachlicher Sicht eines Leistungsträgers
Nina Boes

15.15-15.45 Uhr
Suchtphänomene in der psychosomatischen Behandlung der medizinischen Reha
Inés Frege

 

Forum 2
Das Vergütungsmodell der Zukunft

Einführung und Moderation: Rodolfo Esteban Baumbach

Ab 2023 werden durch Umsetzung des Gesetzes Digitale Rentenübersicht umfangreiche Änderungen im Zulassungsverfahren und im Vergütungssystem für die medizinische Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung eingeführt. Weiterhin werden auch neue Instrumente zur qualitätsorientierten Einrichtungsauswahl sowie für die Daten der externen Qualitätssicherung eingeführt. Ebenso sollen subjektive Qualitätsmerkmale Berücksichtigung finden. Kann das neue Modell überzeugen?

Ca. 11:50 Uhr – 12:10 Uhr
Aktueller Sachstand bei der Umsetzung des Gesetzes zur Digitalen Rentenübersicht

Mit der Umsetzung des Gesetzes Digitale Rentenübersicht werden nicht nur das Zulassungsverfahren und das Vergütungssystem für die medizinische Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung neu gestaltet, sondern es werden auch eine neue qualitätsorientierte Einrichtungsauswahl und ein neues public reporting für die Daten der externen Qualitätssicherung eingeführt. In dem Beitrag werden die aktuellen Sachstände zu den genannten Themenkomplexen dargestellt und diskutiert.
Dr. Thomas Hansmeier

Ca. 12:10 Uhr – 12:30 Uhr
Qualität und Qualitätssicherung vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Digitalen Rentenübersicht

Durch das Gesetz Digitale Rentenübersicht und die Umsetzung der vier Verbindlichen Entscheidungen ergeben sich (Neu-)Regelungen für die Zulassung von Rehabilitationseinrichtungen, die Einrichtungsauswahl, die externe Qualitätssicherung sowie das Vergütungssystem. Für die Erbringung eines Basisvergütungssatzes wurden gesetzliche Mindestkriterien festgelegt. Ein Verhandlungsspielraum ergibt sich durch einrichtungsspezifische Komponenten, die an spezifische Qualitätskriterien geknüpft sind. Diese Qualitätskriterien lassen sich auf den verschiedenen Dimensionen der Struktur-, der Prozess- und der Ergebnisqualität abbilden. Die Qualitätsdimensionen können durch die Vielzahl von Qualitätssicherungsinstrumenten erfasst werden, die der Deutschen Rentenversicherung im Rahmen der Qualitätssicherung zur Verfügung stehen. Hierzu zählen definierte Strukturanforderungen und Visitationen zur Prüfung der Strukturqualität, Reha-Therapiestandards und Peer Review Verfahren zur Sicherung der Prozessqualität und die Rehabilitandenbefragung als Instrument zur Prüfung der Ergebnisqualität. Zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen in der Rehabilitation ist es ebenfalls unabdingbar die subjektiven „weichen“ Qualitätsmerkmale zu berücksichtigen. Dazu zählen neben der Mitarbeiterzufriedenheit, die Kommunikation gegenüber den Patientinnen und Patienten sowie die Etablierung eines Netzwerkes innerhalb einer Einrichtung und mit weiteren Partnern des Gesundheitswesens.
Norbert Gödecker-Geenen

Ca. 12:30 – 12:50 Uhr
Leistungsgerechte Vergütung ist kalkulierbar!

Ab dem Jahr 2023 sollen Vergütungen für medizinische Reha-Leistungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) transparent zustande kommen. Die Preise werden dann aus der Kombination von einrichtungsspezifischen und einrichtungsübergreifenden Komponenten gebildet. Die DRV will die Preiskomponenten vor allem an den bisher entwickelten Marktpreisen ausrichten und diese fortschreiben. Dieses Marktpreismodell stößt auf Kritik. Besser wäre es, die von der DRV geforderten Struktur- und Prozessstandards zu nutzen. Die Strukturvorgaben sind seit langem eine sehr exakte Leistungsbeschreibung und können als Kalkulationsgrundlage für eine leistungsgerechte Vergütung dienen. Die Verbände der AG MedReha haben daher im Frühjahr 2022 begonnen, in einzelnen Indikationen Aufwände und Preise zu kalkulieren.
Christof Lawall

Ca. 12:50 Uhr – 13:30 Uhr – Diskussion

 

Forum 3
Adaption – unverzichtbarer Baustein für die Zukunft

Moderation: Corinna Nels-Lindemann, Dr. Dieter Geyer

11:45 Uhr
Adaption als Leistungsangebot in der medizinischen Rehabilitation – Perspektive der Rentenversicherung
Anne Wienströer

12:15 Uhr
Vertiefte berufsbezogene Rehabilitation Abhängigkeitskranker (BORA) in der Adaption durch enge Kooperation mit einem Berufsförderungswerk
Dr. Dieter Geyer

14:30 Uhr
Wirksamkeit einer Adaptionsphase
Dr. Benno Fabricius

15:15 Uhr
Die komplexe Challenge einer Eltern-Kind-Adaption
Frauke Wulf

 

Forum 4
Soziotherapie

Eine Einbahnstraße – oder die Chance auf Neustart? Entwicklungen und Herausforderungen infolge der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BGHG) – „Personenzentrierung“, „Sozialraumorientierung“ vs. aktueller „Bedarfsorientierung“ in Bezug auf Leistungsangeboten für chronisch mehrfach beeinträchtigte suchtkranke Menschen?

11:45 Uhr
Einleitung zum Thema
Andrea Schwerdt, Sabrina Sauren

12:00 – 12:45 Uhr
Veränderung der suchtkranken Klientel? Bedarfsorientierte Leistungsangebote – unterschiedliche Erfahrungsberichte aus der Soziotherapie
Jürgen Häuser, Sabrina Sauren

12:45 – 14:15 Uhr
Die BTHG-Umsetzung am Beispiel des Geschäftsbereichs Soziotherapie der MEDIAN Unternehmensgruppe
Carsten Effert, Thomas Kuhlmann

14:15 – 14: 30 Uhr – Pause

14:30 – 15:15 Uhr
BTHG – Umsetzung in die Praxis am Beispiel Wohnangebote für Menschen mit chronifizierter Suchterkrankung in Westfalen-Lippe
Gabriele Zumbrink

15:15 – 15:45 Uhr – Diskussion / Erfahrungsaustausch mit dem Auditorium

Forum 4 Kurzbeschreibung

 

Forum 5
Ambulante Rehabilitation Sucht – Chancen und Aufgaben für die Zukunft

Moderation: Dr. David Steffen, Silvia Fölsing

11:45 – 13:00 Uhr

Weiterentwicklung der ARS in Qualität und Finanzierung aus Sicht der Leistungsträger
Barbara Müller-Simon

Weiterentwicklung der ARS in Qualität und Finanzierung aus Sicht der Leistungserbringer
Dr. David Steffen

Diskussion: „Auswirkungen des veränderten Rahmenkonzeptes und der Finanzierung auf die ARS“

14:30 – 16:30 Uhr

Digging – ein modernes Zuweisungs- und Übergabemanagement
Nikolaus Lange

Vernetzung der ARS mit dem medizinischen Akutsystem
Dr. Bernd Schneider

Angehörigenarbeit in der ARS
Silvia Fölsing

Auswirkungen der Coronapandemie auf die ARS – ein praktischer Blick
Dr. Oliver Strasser

Effektivität der ARS unter Berücksichtigung der Coronapandemie und „digitalen“ Leistungserbringung
Julia Bock

 

Forum 6
Digitale Ergänzungen in der Therapie

13.30 – 14.00 Uhr
Virtual Reality: Wissenschaftliche Grundlagen
Mathias Müller

14.00 – 14.30 Uhr
Anwendung von Virtuell Reality in der salus klinik Friedrichsdorf
Tobias Mann

14.30 – 15.00 Uhr
Vorstellung des Projektes „SmartAssistEntz“
Prof. Dr. Matthias Berking

15.30 – 16.00 Uhr
Unterstützung der Alkoholabstinenz mittels digitaler Gesundheitsanwendung und Atemalkohol-Messgerät: Eine randomisierte kontrollierte Studie
Prof. Dr. Klaus Junghanns & Bettina Velten

16.00 – 16.30 Uhr
Neue Entwicklungen im Cognitive Bias Modification Training
Prof. Dr. Matthias Berking

 

Forum 7
Stoffungebundene Süchte

Bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Heidelberger Suchtkongresses wird das traditionsreiche Forum mit den Themenschwerpunkten Pathologisches Glücksspielen und Pathologischer PC-/Internet-Gebrauch auch in diesem Jahr in Münster wieder aufgenommen. Ergänzt werden die Themenbereiche dieses Mal um Essstörungen und Hypersexualität. Beiträge aus Forschung und  Praxis beleuchten topaktuelle Fragen von der Früherkennung über Auswirkungen von Corona bis hin zu Behandlung.

Moderation: Dr. Bernd Sobottka, Robert Schöneck, Holger Feindel

Empirische Befunde zur Entwicklung des Glücksspielverhaltens unter Corona
Dr. Jens Kalke

Online-Gambling – Veränderte Glücksspielformen und Konsequenzen für die Behandlung
Dr. Volker Premper

NKT gegen das pathologische Spielen
PD Dr. Matthis Morgenstern

Früherkennung und Beteiligungsgrenzen für problematisches Gambling und Gaming
Tim Brosowski

Cyber-Sex und Online-Pornographie – Zwischen Medienabhängigkeit und Hypersexualität
Michael Krämer

Essstörung und pathologischer PC-/Internetgebrauch
Dr. Sylvia Beisel

 

Forum 8
Nikotinabhängigkeit – (k)ein Behandlungsgrund?

Moderation: Reto Cina

Onlinegestützte Therapie bei Tabakkonsum – Akzeptanz und Wirksamkeit
Prof. Dr. Anil Batra

E-Zigarette zur Tabakentwöhnung?
Dr. Katrin Schaller

Wie kann „rauchfrei plus“ die Implementierung der Behandlung von Nikotinabhängigkeit unterstützen?
Christa Rustler et al.

 

Forum 9
Mehr als nur Suchttherapie- Besondere Herausforderungen in der Behandlung drogenabhängiger Patienten

Drogenkonsum ist kein reines subkulturelles Randphänomen mehr. Die Verbreitung illegaler Substanzen bis in die Mitte der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren fortgesetzt und mit ihr auch die damit verbundenen Risiken und Probleme. Dies spiegelt sich auch in der Rehabilitation von Abhängigen illegaler Suchtmittel wider, die sich nicht nur aufgrund der Schwere der Suchterkrankung an sich, sondern auch oder gerade wegen der oft ebenso gravierenden „Begleitumstände“, wie komorbiden Störungen, schwierigen Lebenssituationen oder Delinquenz, besonders anspruchsvoll gestaltet. In diesem Forum wollen wir deshalb auf besondere Anforderungen in der Behandlung dieser Patienten aufmerksam machen und auch spezifische Lösungs- und Behandlungsansätze aufzeigen.

Moderation: Christian Muhl

Behandlung comorbid psychiatrisch erkrankter Patienten
Dr. Stefan Pecher

Übergangsweise substitutionsgestützte Rehabilitation
Ulrich Claussen

Kinder in der Suchtrehabilitation drogenabhängiger Eltern – Begleitkind und mehr?
Prof. Dr. Michael Klein

Der Gebrauch von neuen psychoaktiven Substanzen (synthetische Cathinone) im Kontext von Sexualität
Marcus Ralf Pfliegensdörfer, Anne Iking

 

Forum 10
Ergebnis Qualität – wie messe ich, was messe ich?

Moderation: Rudolf Bachmeier, Oliver Kreh

Probleme und Herausforderungen bei der Evaluation von Therapieerfolgen im Suchtbereich
PD Dr. Alfred Uhl

Die neue Katamnese – was kommt auf uns zu?
Rudolf Bachmeier

Katamnese vs. Nicht-Antworter – Möglichkeiten zur Erhöhung der Rücklaufquote bei der katamnestischen Nachbefragung?
Dr. Martin Enke

Systematische Auswertung und Nutzung der Qualitätssicherungsparameter der DRV
Ulrich Kräutter

„Von allem nur das Beste!“ – wie geht es weiter mit der Ergebnisqualität?
Oliver Kreh

 

Teilnahmegebühren 2022
3-Tages-Karte Zeitraum: Mi. 22. – Fr. 24. Juni 2022
               310,00 € für Mitglieder vom FVS
               330,00 € für Nichtmitglieder
Tages-Karte Zeitraum: nur Do. 23. Juni 2022
               180,00 € für Mitglieder vom FVS
               200,00 € für Nichtmitglieder
Sonderpreis (Zeitraum: Mi. 22. – Fr. 24. Juni 2022)
               155,00 € für Student/Innen,
Auszubildende (Erstausbildung),
Bundesfreiwilligendienstleistende,
Teilnehmer/Innen eines Freiwilligen Sozialen Jahres
Schwerbehinderte (ab mind. 50 % Behinderung)
Sonderpreis gilt grundsätzlich nur mit schriftlichem Nachweis
Nachweis bitte direkt nach Anmeldung eingescannt an sucht@sucht.de  mailen

Veranstaltungsort

Der Kongress findet in der Universitätsstadt Münster statt. Münster ist eine der Mitgliedsstädte der „Historic Highlights of Germany“ und heute eine junge und moderne Großstadt mit 280.000 Einwohnern, darunter rund 55.0000 StudentInnen. Die weltoffene und gastfreundliche Stadt bietet beste Voraussetzungen für einen interessanten Aufenthalt, auch außerhalb des Tagungsprogramms.

Was es in Münster zu sehen und zu erleben gibt, erfahren Sie hier: https://www.stadt-muenster.de/tourismus/sehenswertes.html.

Die Veranstaltung selbst findet im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH https://www.mcc-halle-muensterland.de/de/ statt.

 

Anmeldung

Die Anmeldung muss über das auf dieser Homepage befindliche Anmeldeformular erfolgen, Anmeldungen per E-Mail können nicht berücksichtigt werden.

Anmeldeschluss ist der 01. Juni 2022. Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Eine Anmeldung vor Ort ist nicht möglich! Bei Verhinderung kann eine Ersatzperson benannt werden. Wenn auch keine Ersatzperson teilnehmen kann, gelten die folgenden Bedingungen:

Bei Absagen bis zum 31. März 2022 wird nur eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 40,00 € in Rechnung gestellt.

Bei Absagen ab dem 01. April 2022 bis zum 08. Juni 2022 ist die Hälfte der Teilnahmegebühren zu entrichten.

Bei Absagen ab dem 09. Juni 2022 wird die volle Teilnahmegebühr fällig.

 

Rahmenprogramm

Am ersten Abend lädt die DRV Westfalen zum Gesellschaftsabend ein. Dieses Angebot ist für alle Kongressteilnehmenden kostenfrei. Die Veranstaltung findet, je nach Wetterlage, auf dem Gelände oder im Casino der DRV Westfalen statt.

Deutsche Rentenversicherung Westfalen
Gartenstraße 194
48147 Münster

Die DRV Westfalen erreichen Sie mit dem Bus (Haltestelle Deutsche Rentenversicherung Westfalen). Über die entsprechenden Verbindungen und Abfahrtszeiten informiert die Fahrplanauskunft – Stadtwerke Münster (stadtwerke-muenster.de). Oder Sie gehen zu Fuß aus dem Hauptbahnhof (Richtung Bahnhofstraße) kommend rechts und immer geradeaus in etwa 30 Minuten.

 Weitere Informationen: www.deutsche-rentenversicherung-westfalen.de

 

Anreise

Anreise zum Congress Centrum Halle Münsterland: https://www.mcc-halle-muensterland.de/anreise/

Mit der Rechnung zum Kongress erhalten Sie das Willkommen!Ticket Münster. Dieses berechtigt Sie vom 22. – 24. Juni 2022 zur Nutzung aller Busse & Bahnen im Gebiet der Stadt Münster einschließlich der Nachtbusse.

Extra für Sie als Teilnehmer:in des Kongresses: Ihr Veranstaltungsticket zum Festpreis

Veranstaltungsticket einfache Fahrt mit Zugbindung (solange der Vorrat reicht):

  1. Klasse 80,90 €
  2. Klasse 49,50 €

Veranstaltung einfache Fahrt vollflexibel:

  1. Klasse 98,90 €
  2. Klasse 67,50 €

Gültig bis 10.12.2022

Kontaktieren Sie uns bei Fragen zum Buchungsvorgang. Bei Fragen zum Buchungsablauf wenden Sie sich bitte an die Service-Nummer +49 (0) 30 58 60 20 901.

Anreise mit der DB buchen: https://bit.ly/AnreiseDB

 

Unterkunft

Für die TeilnehmerInnen des Kongresses ist in verschiedenen Hotels in Münster ein Kontingent vergünstigter Zimmer reserviert. Hier können Sie Ihre Buchung vornehmen:

Münster Marketing https://bit.ly/Suchtkongress2022 

Hotel Kaiserhof (Abrufkontingent „DRV Sucht“) www.kaiserhof-muenster.de

 

Fortbildungspunkte

Bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe ist ein Antrag auf Zertifizierung gestellt. Bitte bringen Sie Ihr Barcode-Etikett mit, damit die Übertragung Ihrer Daten online erfolgen kann.

Die Fortbildungspunkte werden auch von allen Psychotherapeutenkammern bei dortiger Vorlage der Zertifizierungsbescheinigung anerkannt.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich täglich in die ausliegenden Teilnehmerlisten der Ärztekammer Westfalen-Lippe eintragen müssen, um eine Zertifizierungsbescheinigung zu erhalten. Ansonsten ist eine Ausstellung und Ausgabe der Bescheinigung nicht möglich.

Anmeldeformular

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