Forum 4

Donnerstag, 21. Juni 2018

11.30 - 16.30 Uhr
"Komorbididät in der Behandlung Drogenabhängiger"
Moderation: M. Fischer, C. Muhl

Mit Komorbidität wird das gleichzeitige Auftreten von Störungen durch Drogenkonsum und mindestens einer weiteren psychischen Störung beschrieben. Lange Zeit war die Konzentration der Behandlung Drogenabhängiger fokussiert auf die Mehrfachbelastungen, die durch den Drogenkonsum ausgelöst wurden. Die Bedeutung psychischer Störungen als Auslöser und aufrechterhaltende Faktoren für Drogenkonsum im Sinne der Selbstmedikation wurden unterschätzt. Grundlage einer
koordinierten, integrierten und flexiblen Behandlung ist eine Differentialdiagnostik unter Beachtung der drogenbedingten und psychischen Belastungen sowie die Individualisierung der Behandlungsstrategien. Dies hat Auswirkungen auf die Behandlungsangebote und -zeiten, die Qualifizierung der interdisziplinären Behandlungsteams und die Sicherung der Behandlungserfolge durch Maßnahmen zur Stabilisierung der Abstinenz und der psychischen Situation.

 

Moderation:
M. Fischer, C. Muhl

11.30 Uhr U. Claussen
"Drogenabhängigkeit ist häufig eine Doppeldiagnose"

 

12.00 Uhr M. Schacht-Jablonowsky, L. Proebstl
"Komorbidität bei Methamphetamin-bezogenen Störungen - Erste Zwischenergebnisse einer vom BMG geförderten 'Crystal-Studie' in zwei Kliniken"

 

12.30 Uhr Dr. F. Tuchtenhagen, U. Kallina
"Herausforderungen und Chancen in der Therapie Drogenabhängiger -
Im Fokus: Psychosen und Persönlichkeitsstörungen"

 

13.00 Uhr Pause

 

 

Moderation:
C. Muhl

14.30 Uhr Dr. G. Merker
"Differenzierte Betrachtung von ADHS-Symptomen bei Abhängigkeitserkrankten"

 

15.00 Uhr C. Baumann, R. Holle
"Neurobiologische Gemeinsamkeiten der posttraumatischen Belastungsstörung und der Abhängigkeitserkrankung"


15.30 Uhr S. Köhler, Dr. D. Kunz, D. Schneider
"Belastungen und Suchtmittelkonsum der unbegleiteten minderjährigen und jungen volljährigen Ausländer/innen in der stationären Jugendhilfe JJ (N=170)"


16.00 Uhr D. Schneider
"Medizinische Rehabilitation/Längsschnittstudie zum erfolgreichen Therapieverlauf der komorbiden Patienten/innen in der stationären medizinischen Rehabilitation (N=500)"

 

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