Forum 3

11.30 Uhr - 16.30 Uhr
"Prävention und Frühintervention bei substanzbezogenen Störungen: Gesundheitspolitische und praktische Handlungsansätze"
Moderation: Dr. B. Schneider, N. Lange

Im Forum zur Prävention und Frühintervention bei substanzbezogenen Störungen werden unterschiedliche konzeptionelle Überlegungen und praktische Handlungsansätze vorgestellt. Diese reichen von der Prävention bei Jugendlichen bis hin zur Frühintervention bei Erwachsenen. Die Zielsetzungen der Maßnahmen orientieren sich an den Zielgruppen und den jeweils angestrebten gesundheitspolitischen Bedarfen. Eingeleitet wird das Forum mit konzeptionellen Überlegungen zur klassischen Suchtprävention und deren Vernetzung mit den unterschiedlichen Akteuren innerhalb eines Bundeslandes.
In den folgenden Vorträgen werden Beispiele aus der Praxis dargestellt. So werden die Durchführung eines  uchtpräventionsprogramms für Jugendliche und dessen Evaluation sowie die Möglichkeiten der Frühintervention im Rahmen einer Suchtberatungssprechstunde erläutert. Ergänzt werden diese Ansätze durch den konzeptionellen
und praktischen Blick auf die Möglichkeiten der Prävention im Bereich des Pathologischen Glücksspiels. Wie Suchtprävention der Ausgangspunkt für weitere Präventionsmaßnahmen sein kann, wird an der Entwicklung der  betrieblichen Suchtprävention hin zum integralen Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements gezeigt. Daran anschließend werden die Möglichkeiten der Erfassung psychischer Belastungsfaktoren und deren gesundheitlichen  Auswirkungen im betrieblichen Kontext diskutiert. Gefragt wird dabei auch, inwiefern sich hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Suchtprävention ergeben.

11.30 Uhr N. Roth
"Vernetzungsmöglichkeiten von Suchtprävention und Behandlungsstrategien in Rheinland-Pfalz"

12.15 Uhr PD Dr. J. Lindenmeyer
"«Lieber schlau als bau für Jugendliche» - Erfolgreiche Evaluation eines schulbasierten Programms zur Alkoholprävention "

13.00 Uhr Pause

14.30 Uhr A. Hetger, Dr. B. Schneider
"Die Frühintervention im Rahmen der Suchtsprechstunde: Zielgruppe, Maßnahmen und Ergebnisse"
 
15.00 Uhr

Dr. U. Andorfer
"Spielsuchtprävention im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Interessen und aktivem Spielerschutz"
Die Situation im südlichen Nachbarland

15.30 Uhr C. Korn
"Die Suchtprävention im Betrieblichen Gesundheitsmamagement"

16.00 Uhr S. Wittmann
"Zur Erfassung betrieblicher Belastungsfaktoren und deren gesundheitlicher Auswirkungen: Konzeption, Methoden und Maßnahmen"

 

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