Forum 3

Mittwoch, 15. Juni 2016

11.30 Uhr - 16.30 Uhr
"Illegale Drogen: Zugangswege erweitern: aber wie?"
Moderation: Y. Post, M. Fischer

In Deutschland verfügen wir über ein recht differenziertes Hilfesystem für Menschen mit einer Abhängigkeitsproblematik, welches es aber gleichwohl für die Betroffenen als auch für die Behandler gelegentlich gar nicht so einfach macht, die individuell und aktuell passenden Angebote zu identifizieren.

Im Forum werden verschiedene Behandlungsangebote und Übergänge zwischen diesen dargestellt. So werden u.a. Fragen diskutiert, wie Übergänge aus Haft gestaltet werden können und welche Optionen die qualifizierte Entgiftung und die Substitution bieten können. Es sollen weiter spezielle Zielgruppen und deren Möglichkeiten im Hilfesystem fokussiert werden. Die Vorstellung der katamnestischen Erfolgsquoten und Prognosefaktoren für Opioid-, Cannabis- und Amphetaminabhängige nach Absolvierung einer stationären Rehabilitationsmaßnahme sollen den kooperierenden Behandlern eine verbesserte Informationsgrundlage bieten.

15.00 Uhr G. Eckstein
"Erwerbsfähigkeit und/oder abstinent? - Rehabilitation und Substituition - Hindernisse, Möglichkeiten, Erfahrungen"

15.30 Uhr D. Kemmann
"Welche Konsumenten profitieren am meisten von der stationären Drogenrehabilitation? Eine Diffenzierung nach Hauptdiagnosen und Komorbidität"

16.00 Uhr B. Müller-Simon
"Nahtloser Übergang aus der Haft in die Entwöhnungsbehandlung - Kooperationsvereinbarung mit den Landesjustizverwaltungen"
 
16.30 Uhr

M. Schulze
"Vernetzung von Familienhilfe und Suchthilfe bei suchtkranken Eltern: Zugangswege, Interventionen und Prävention"

17.00 Uhr U. Kunze
"'Wie niedrigschwellig dürfen wir sein?" - Entwicklungsort Qualifizierter Drogenentzug"

17.30 Uhr D. Schneider, S. Schwarz
"'Informationsabende Cannabis' als Casemanagement"

 

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