Fortbildung "Nichts geht mehr?! - Geht doch! - Soziotherapie für chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängige - CMA"

Nichts geht mehr?! - Geht doch! - Soziotherapie für chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängige - CMA"

Inhalte:
Chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängige (CMA) galten lange Zeit als depraviert, therapieresistent, unmotiviert und hoffnungslos. Dabei stand das Fehlende, Abnorme, Defizitäre und Pathologische der Patientengruppe im Fokus der Aufmerksamkeit. Richten Behandler und Betroffene selbst ihr Augenmerk jedoch mehr auf Erfolgs- und Gelingensfaktoren, auf die Potenziale, die Kompetenzen, die Ressourcen des Betroffenen und auf das, was therapeutisch wirkt, zeigt sich, dass es doch geht!

Im Seminar werden die Rahmenbedingungen der Soziotherapie und praxisnah wirksame Behandlungsansätze für die Arbeit mit chronisch mehrfach beeinträchtigten Abhängigen vorgestellt. Diese Modelle berücksichtigen die neueren Erkenntnisse der Neurowissenschaften über Entstehung, Beibehaltung und Veränderung abhängigen Verhaltens und deren Bedeutung für die Gestaltung von erfolgreichen Therapieprozessen. Des Weiteren werden die spezifischen hirnorganischen Veränderungen der Patientengruppe und die damit einhergehenden kognitiven Beeinträchtigungen besprochen. Geeignete Methoden zur Verbesserung der Alltagskompetenzen und kognitiven Leistung werden vorgestellt.

Teilnehmerzahl: bis 16 Personen
Teilnehmerkreis: Mitarbeiter/innen (auch Neu- und Quereinsteiger) unterschiedlichster Berufsgruppen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit chronisch mehrfach beeinträchtigten Abhängigen arbeiten
Termin: Beginn: 18.11.2019, 11.00 Uhr
Ende: 19.11.2019, 17.00 Uhr
Kosten:

ermäßigt (für FVS-Mitglieder):
bis 22.09.2019: € 275,00
ab 23.09.2019: € 295,00

regulär:
bis 22.09.2019: € 325,00
ab 23.09.2019: € 345,00

Bei Seminarbuchung ohne Übernachtung ist zunächst die gesamte Teilnehmergebühr zu entrichten. Erstattungen erfolgen ggf. nach dem Seminar (sh. Teilnehmerbedingungen)

Ort: Gustav-Stresemann-Institut
Bonn-Bad Godesberg
Referenten: Dr. Hans-Peter Steingass
Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Klinischer Neuropsychologe, Leipzig

Programm der Veranstaltung zum Download

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