Workshops

Workshops am 15. Juni 2016
10.00 Uhr - 12.00 Uhr:

Vor der Plenumsveranstaltung am 1. Kongresstag (15.06.2016) bieten wir zusätzlich zum regulären Proramm noch 5 Workshops an, die von erfahrenen Sucht- bzw. Lehrtherapeuten durchgeführt werden

Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an unseren Workshops eine separate Teilnehmergebühr
anfällt und eine gesonderte Anmeldung erforderlich ist.
Die Anmeldung zu unseren Workshops ist online nur eine Angabe möglich. Sollte der Workshop ausgebucht sein, werden wir uns zwecks Abstimmung der Alternativen mit Ihnen in Verbindung setzen.

Workshops 1 - 5

"Eine Sucht kommt selten allein..."
Organisation: PD Dr. J. Lindenmeyer 

Eine Sucht kommt selten allein ... Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt der Workshops auf dem Umgang mit Komorbidität bei Suchterkrankungen.

In 5 Workshops vermitteln erfahrene Praktiker ihr therapeutisches Vorgehen. Um einen offenen und lebendigen Dialog zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl pro Workshop auf 20 Personen begrenzt. Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

 

Workshop 1
"Sucht und Essstörungen"
Dr. S. Beisel

Essstörungen bei SuchtpatientInnen gehen häufig mit massiven somatischen Problemen sowie Complianceproblemen einher und gelten als prognostisch ungünstiger Faktor für den Therapieverlauf. Der Workshop vermittelt praxisnah, wie ein integriertes stationäres Behandlungskonzept für SuchtpatientInnen (am Beispiel der Alkoholabhängigkeit) mit Essstörungen aussieht.

 

Workshop 2
"Sucht und Persönlichkeitsstörungen"

A. Jung

Persönlichkeitsstörungen bei SuchtpatientInnen führen in der Regel zu gravierenden interaktionellen Konflikten im  Therapieverlauf. Der Workshop vermittelt einen verhaltenstherapeutischen Ansatz zur integrierten Behandlung von SuchtpatientInnen mit einer Persönlichkeitsstörung.

 

Workshop 3
"Glücksspiel bei Drogenabhängigen"
D. Bingel-Schmitz, S. Leipner

Die Gefahr von pathologischem Glücksspiel wird bei Drogenabhängigen häufig unterschätzt. Der Workshop vermittelt Möglichkeiten zur erforderlichen Beachtung und integrierten Behandlung von pathologischem Glücksspiel in der Entwöhnungsbehandlung von Drogenabhängigen.


Workshop 4
"Dysfunktionaler Mediengebrauch und stoffgebundene Sucht"

M. Abu Khatir

Bei einer relevanten Gruppe von SuchtpatientInnen besteht zusätzlich ein dysfunktionaler Mediengebrauch. Der  Workshop vermittelt Möglichkeiten, in diesem Fall die Unterscheidung von funktionalem und dysfunktionalem Mediengebrauch zum Gegenstand einer Entwöhnungsbehandlung zu machen. 


Workshop 5
"Der rauchende Suchtkranke"
R. Cina

Über 80% aller SuchtpatientInnen sind starke Raucher. Sie werden in der Regel eher am Rauchen sterben als an ihrer primären Suchtmittelabhängigkeit. Der Workshop vermittelt Möglichkeiten, mehr Suchtpatienten während einer Entwöhnungsbehandlung zum Rauchstopp zu bewegen.

 

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