Vereinbarungen/Verfahrensabsprachen der Leistungsträger

Nachfolgend finden Sie zentrale Vereinbarungen und Verfahrensabsprachen der Leistungsträger bzw. der Leistungsträger zusammen mit den Verbänden der Leistungserbringer für den Bereich der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker.

 

1. Vereinbarungen im Bereich der Rehabilitation Abhängigkeitskranker

Rahmenkonzept zur Reha-Nachsorge der Deutschen Rentenversicherung (ab 2016)

Kooperationsvereinbarung zwischen den Landesjustizverwaltungen und den Trägern der Deutschen Rentenversicherung -
Anschreiben DRV Bund vom 07.07.2015
Kooperationsvereinbarung

Vereinbarungen im Suchtbereich (Deutsche Rentenversicherung Bund), 2. Auflage (8/2013)

Gemeinsame Papiere der Deutschen Rentenversicherung und Gesetzlichen Krankenversicherung im Bereich Abhängigkeitserkrankungen:

  • Rahmenbedingungen und Indikationskriterien der Deutschen Rentenversicherung und Gesetzlichen Krankenversicherung für einen Wechsel in die ambulante Rehabilitationsform nach einer stationären/ganztätig ambulanten Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 04.03.2015
  • Einheitliche Rahmenbedingungen der Deutschen Rentenversicherun und der Gesetzlichen Krankenversicherung für denWechsel in die ambulante Entlassungsform vom 20.01.2015
  • Empfehlungen zur Stärkung des Erwerbsbezugs in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 14.11.2014
  • Gemeinsames Rahmenkonzept der Deutschen Rentenversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherung zur Kombinationsbehandlung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 14.11.2014
  • Gemeinsames Rahmenkonzept der Deutschen Rentenversicherung und der Geseztlichen Krankenversicherung zur Nachsorge im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 31. Oktober 2012,
  • Gemeinsames Rahmenkonzept der Deutschen Rentenversicherung und der Geseztlichen Krankenversicherung zur ganztägig ambulanten medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 18. August 2011,
  • Gemeinsamer Leitfaden der Deutschen Rentenversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherung zur Erstellung und Prüfung von Konzepten ambulanter, ganztägig ambulanter und stationärer Einrichtungen zur medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 23. September 2011,
  • Arbeitshilfe für die Gliederungsstruktur von Rehabilitationskonzepten im Indikationsbereich Abhängigkeitserkrankungen vom 10. Februar 2012 und
  • Auswahlkriterien zur Prüfung von Weiterbildungen für Gruppen- und Einzeltherapeuten im Tätigkeitsfeld der medizinischen Rehabiliation Abhängigkeitskranker vom 23. September 2011



Gemeinsames Rahmenkonzept der DRV und der GKV zur ambulanten medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 03.12.2008 (pdf-Dokument)

Vereinbarung Abhängigkeitserkrankungen vom 04.05.2001

Adaptionsphase (Verfahrensabsprache vom 08.03.1994 und Rahmenkonzept)
(Gerkens, Meyer, Wimmer, Handbuch Sucht, März 2005, Aasgard-Verlag, St. Augustin)

Gemeinsame Aussage der Spitzenverbände der Krankenkassen und Rentenversicherungsträger zur Umsetzung der Spargesetze im Bereich der Rehabilitation Suchtkranker (05.11.1996)
(Gerkens, Meyer, Wimmer, Handbuch Sucht, März 2005, Aasgard-Verlag, St. Augustin)

Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen und Rentenversicherungsträger für medizinische Rehabilitation bei Pathologischen Glücksspielen.

 

2. Empfehlungen zur beruflichen Orientierung (BORA)

Die "Empfehlungen zur Stärkung des Erwerbsbezugs in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 14. November 2014" wurden von der gemeinsamen Arbeitsgruppe Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker (BORA) erarbeitet. Diese wurden gemeinsam von Vertretern der DRV und der Suchtverbände DHS und FVS entwickelt (Koordination: Frau Müller-Simon, Herr Dr. Weissinger).

Finale Fassung BORA 14112014

 

 

3. Vereinbarungen zur Qualitätssicherung

Vereinbarung zur externen Qualitätssicherung und zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement in der stationären und ambulanten Rehabilitation und der stationären Vorsorge nach § 137 d Absätze 1,2 und SGB V

 

4. Gemeinsame Empfehlungen der Leistungsträger auf BAR-Ebene

Die Bundearbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) ist sowohl Plattform der Rehabilitationsträger zur Erledigung gemeinsamer Aufgaben als auch Interessenvertretung für Rehabilitation und Teilhabe insgesamt.

Das gemeinsame Ziel der BAR und ihrer Mitglieder ist es, den individuellen Bedürfnissen der behinderten Menschen gerecht zu werden und Teilhabe - oder umfassender: Inklusion - zu ermöglichen. Dazu bedarf es gemeinsamer Anstrengungen und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Reha und Teilhabe. In diesem Sinne stellen die sozial-, gesundheits- und arbeitsmarktpolitischen Strategien der Bundesregierung und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention die BAR und ihre Mitglieder immer wieder vor neue Herausforderungen. Die BAR entwickelt in diesem Zusammenhang unter Einbindung von Patientenverbänden sowie der Verbände der Leistungserbringer "Gemeinsame Empfehlungen" der Leistungsträger, um zur Weiterentwicklung der Rehabilitation und zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit beizutragen.

 

Gemeinsame Empfehlung Reha-Prozess (Link)

Die Gemeinsame Empfehlung (GE) zur Erkennung und Feststellung des Teilhabedarfs, zur Teilhabeplanung und zu Anforderungen an die Durchführung von Leistungen zur Teilhabe (Reha-Prozess) trat am 1. August 2014 in Kraft. An dieser GE hat der Fachverband Sucht e.V. für die Leistungserbringerverbände der medizinischen Rehabilitation mitgewirkt. Die GE "Reha-Prozess" führt vier schon zuvor bestehende GE zusammen und ordnet den Regelungstext an einem gemeinsamen und prozessorientierten Grundverständnis aus.

Der idealtypische Reha-Prozess mit seinen Phasen

  • Bedarfserkennung
  • Bedarfsfeststellung
  • Teilhabeplanung
  • Durchführung von Leistungen
  • Aktivitäten zum/am Ende einer Leistung zur Teilhabe

bildet dafür die Grundlage. Zielsetzung ist es, über möglichst klare und konkrete inhaltliche Regelungen eine stärkere gemeinsame Ausrichtung der Vereinbarungspartner sowie der weiteren beteiligten Akteuere anzustoßen, Auskunft darüber zu geben, was die Regelungen für das Handeln der Leistungsträger bedeuten, welche Schnittstellen zu weiteren Akteuren im Reha-System bestehen und wie diese Akteure bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt werden können.