24. Kongress des Fachverbandes Sucht e.V.

06.06.2011 - 08.06.2011

Programm und Beiträge:

Die Beiträge der Foren und der Workshops können Sie unter den einzelnen Rubriken (Plenum/Foren/Workshops) abrufen. Soweit uns keine Veröffentlichungsfreigabe erteilt wurde, ist anstelle des Beitrags das Abstract abgedruckt.

Die Plenumsbeiträge werden in unserer Fachzeitschrift SuchtAktuell 02/11 veröffentlicht.

Plenum
Foren
Workshops
Zeittafel

Das Kongressthema

Im Mittelpunkt des 24. Heidelberger Kongresses stand das Thema „Was bleibt? Nachhaltigkeit in der Suchtbehandlung“. Die Suchtbehandlung zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte von abhängigkeitskranken Menschen zu fördern, ihre gesundheitliche, soziale und persönliche Situation zu stabilisieren, eine weitere Chronifizierung und Verschlimmerung der Erkrankung zu verhüten, Pflegebedürftigkeit und Beeinträchtigungen zu vermeiden, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen und die Teilhabe an verschiedenen Lebensbereichen (soziale Beziehungen, Arbeit, Wohnen, Freizeit) im Sinne einer weit reichenden Inklusion zu fördern. Die Festigung und Verstetigung des Rehabilitationserfolges ist von daher von zentraler Bedeutung, um dauerhaft eine Verbesserung im Alltagsleben zu erreichen. Bereits während der Suchtbehandlung ist der Nachhaltigkeit des Rehabilitationserfolges besondere Aufmerksamkeit zu schenken und beispielsweise frühzeitig die Bereitschaft von Patienten zu fördern, geeignete soziale bzw. professionelle Unterstützungsangebote (z.B. im Bereich der Nachsorge, poststationäre Rehabilitationsleistungen, Psychotherapie) oder Angebote der Selbsthilfe in Anspruch zu nehmen, um zu einer dauerhaften Lebensstiländerung zu kommen. Darüber hinaus sind auch Perspektiven hinsichtlich der beruflichen Wiedereingliederung, wie auch die Beschäftigung mit Fragen des persönlichen Lebenssinns von wesentlicher Bedeutung, um einen Rückfall in alte Gewohnheiten und Lebensweisen zu vermeiden und Abstinenz aufrechterhalten zu können.

 

Im einzelnen wurden in Form von Plenumsvorträgen, Foren, Workshops und Postern folgende Themen behandelt:

 

  • Förderung nachhaltiger Veränderungsprozesse durch Psychotherapie
  • Bedeutung von Lebensführung und Lebenssinn für die Prävention chronischer Erkrankungen
  • Verhaltens- und Lebensstiländerung durch nachhaltige medizinische Rehabilitation: Wunsch und Wirklichkeit
  • Was bleibt? Impulse der Suchtforschung zur Förderung der Nachhaltigkeit
  • Sicherung der Nachhaltigkeit von Leistungen der Suchtrehabilitation aus Sicht der Leistungsträger
  • Was bleibt? Nachhaltigkeit der ambulanten, ganztägig ambulanten und stationären Suchtbehandlung (in unterschiedlichen Indikationsbereichen)
  • Förderung der Teilhabe als zentrales Element für nachhaltige Angebote

 

Fachverband Sucht e. V.
Walramstraße 3, 53175 Bonn
Tel. 02 28 - 26 15 55, Fax 02 28 - 21 58 85
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