Fortbildung "Rückfallprophylaxe und Rückfallmanagement"

06.11.2017 - 07.11.2017

Inhalte

Rückfälle im Verlauf einer Abhängigkeitsbehandlung stellen verständlicherweiseeine besonders schwere Entmutigung, sowohl für die betroffenenPatienten und ihre Angehörigen, als auch für die Therapeutendar. Andererseits zeigen Forschungsergebnisse übereinstimmend, dass Rückfälle in der Regel kein prinzipielles Scheitern vorangegangener Behandlungsversuche bedeuten, sondern vielmehr normale Vorgängeauf dem Weg zu dauerhafterAbstinenz darstellen und Ausdruckkurzfristiger Überforderung der Betroffenen sind. In dem Seminar werden Vorgehensweisen vorgestellt, um das Thema Rückfall – unabhängig von der jeweiligen therapeutischen Ausrichtung – zu einem zentralen Behandlungsthema werden zu lassen:NebenRückfalldiagnostik, Rückfallmodellvermittlung, Einbeziehung von Angehörigen u.a. sollen eine Reihe effektiver Verfahren demonstriert werden, die das Rückfallrisiko von Abhängigen senken können. Hierzu zählen v.a. Ablehnungstraining, Expositionsübungen, Bewältigungstonbänder. Außerdem wird ein erprobtes Vorgehen mit Rückfällenwährend der Behandlung vorgestellt, das den Patienten ermöglicht, sich kurzfristig zu stabilisieren, ihren Rückfall zu verstehen und zu akzeptieren, sowie daraus geeignete Konsequenzen für die Fortführungihrer Behandlung abzuleiten. Die einzelnen therapeutischen Interventionen sollen erläutert und teilweise im Rollenspiel geübt werden, um eine kreative Diskussion überihre Integrationsmöglichkeiten im Behandlungsalltag der Seminarteilnehmer anzuregen.

Literatur:Lindenmeyer, J. (2008), Rückfallprävention, in J. Margraf (Hrsg.), Lehrbuchder Verhaltenstherapie, Band 1 (2. Auflage), Berlin, Springer

 

 

Teilnehmerzahl: bis 16 Personen


Teilnehmerkreis: Therapeutisch tätige Mitarbeiter/innen in (ganztägig) ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen sowie in Fachkliniken für Abhängigkeitskranke


Zertifizierung: Die Zertifizierung als Fortbildungsveranstaltung wird bei der Landespsychotherapeutenkammer NRW beantragt.


Termin: Beginn: 06.11.2017, 11.00 Uhr
Ende: 07.11.2017, 17.00 Uhr


Kosten: ermäßigt (für FVS-Mitglieder):
bis 10.09.2017: € 275,00
ab 11.09.2017: € 295,00

regulär:

bis 10.09.2017: € 325,00
ab 11.09.2017: € 345,00

Bei Seminarbuchung ohne Übernachtung ist zunächst die gesamte Teilnehmergebühr zu entrichten. Erstattungen erfolgen ggf. nach dem Seminar (sh. Teilnehmerbedingungen).


Ort: Gustav-Stresemann-Institut
Bonn-Bad Godesberg


Referenten:

Dr. Ahmad Khatib
Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Leitender Psychologe salus klinik Friedrichsdorf, Friedrichsdorf/Taunus

 

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