Fortbildung "Nichts geht mehr!"? - "Geht doch!"
12.11.2012 - 13.11.2012
Chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängige (CMA) galten lange Zeit als depraviert, therapieresistent, unmotiviert und hoffnungslos. Dabei stand das Fehlende, Abnorme, Defizitäre und Pathologische der Patientengruppe im Fokus der Aufmerksamkeit. Richten Behandler und Betroffene selbst ihr Augenmerk jedoch mehr auf Erfolgs- und Gelingensfaktoren, auf die Potenziale, die Kompetenzen, Ressourcen des Betroffenen und auf das, was therapeutisch wirkt, zeigt sich, dass es doch geht!
Im Seminar werden die Rahmenbedingungen der Soziotherapie und praxisnah wirksame Behandlungsansätze für die Arbeit mit chronisch mehrfach Beeinträchtigten Abhängigen vorgestellt. Diese Modelle berücksichtigen die neueren Erkenntnisse der Neurowissenschaften über Entstehung, Beibehaltung und Veränderung abhängigen Verhaltens und deren Bedeutung für die Gestaltung von erfolgreichen Therapieprozessen.
Des Weiteren werden die spezifischen hirnorganischen Veränderungen der Patientengruppe und die damit einhergehenden kognitiven Beeinträchtigungen besprochen. Geeignete Methoden zur Verbesserung der Alltagskompetenzen und kognitiven Leistung werden vorgestellt.
| Teilnehmerzahl: | bis 16 Personen |
|
|
|
| Teilnehmerkreis: | Mitarbeiter/innen (auch Neu- und Quereinsteiger) unterschiedlichster Berufsgruppen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit chronisch mehrfach beeinträchtigten Abhängigen arbeiten |
|
|
|
| Termin: | Beginn: 12.11.2012, 11.00 Uhr Ende: 13.11.2012, 17.00 Uhr |
|
|
|
| Kosten: |
ermäßigt (für FVS-Mitglieder): |
|
|
|
| Ort: | Gustav-Stresemann-Institut Bonn-Bad Godesberg |
|
|
|
| Referent: |
Dr. Hans-Peter Steingass |
Aktuelle Meldungen
09.05.2012 07:49
AG MedReha fordert Erweiterung des Reha-Budgets
27.04.2012 11:54
Aktuelle Wirksamkeitsstudien des FVS zur Suchtbehandlung
27.04.2012 10:17
Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben - Erfordernisse aus FVS-Sicht
30.03.2012 08:18
